Dienstag, 15. August 2017

Internationale Beschaffung - Projektskizze KTI - Sie können am Projekt teilnehmen!

Die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Bauteilen, fertigen Gütern und Dienstleistungen aus ausländischen Märkten hat nicht zuletzt wegen dem starken Kurs des Frankens eine grosse Bedeutung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Unternehmen. Eine Befragung von 351 Mitgliedunternehmen des Fachverbandes für Einkauf und Supply Management pro-cure.ch durch die Berner und Churer Fachhochschulen zeigt, dass über die Hälfte der Unternehmen mehr als 40% der Beschaffungen im Ausland zu tätigen. Der wichtigste Grund für die internationale Beschaffung sind die damit erzielten Kosteneinsparungen. Danach folgen Motive wie die Konzentration auf Kernkompetenzen, die fehlende Verfügbarkeit von Materialien in der Schweiz, der Zugriff auf neue Technologien, die Lokalisierung der Produkte, Produktivitätsverbesserungen und die Flexibilisierung des Kerngeschäftes. Das International Sourcing bietet aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Diese liegen gemäss den befragten Unternehmen im Bereich von Wechselkursschwankungen, in der erhöhten Komplexität der Wertschöpfungskette, in steigenden Preisen von ausländischen Lieferanten, in erhöhten Zöllen, Streiks und Unruhen, dem Verlust von Lieferantenbeziehungen und der Kopie von unternehmenseigenem Know-how durch ausländische Konkurrenten.


Das Ziel des KTI Projektes soll es deshalb sein, ein Beschaffungsrisiko-Management Instrument zu entwickeln mit dem Schweizer KMU die Risiken der internationalen Beschaffung erkennen, beurteilen und kontrollieren können. Das Instrument soll die potenziellen Risiken des internationalen Sourcing aufzeigen. Es soll erläutern, wie Unternehmen das Schadenpotenzial von internationalen Beschaffungsrisiken beurteilen können und es soll innovative Massnahmen zur Verfügung stellen, mit denen die Risiken kontrolliert werden können. 

Projektskizze

Freitag, 30. Juni 2017

Sehr erfolgreicher Workshop zur Internationalen Beschaffung

Im Frühjahr 2017 hat procure.ch eine Umfrage über die Herausforderungen der internationalen Beschaffung unter den Mitgliedern durchgeführt. Die Erkenntnisse aus dieser Umfrage wurden im Rahmen eines Workshops präsentiert, diskutiert und priorisiert. Die Teilnehmer des Workshops kamen zum Schluss, dass das Thema Internationales Beschaffungsrisiko-Management die grösste praktische Relevanz aufweist. Nun wird geprüft, ob sich zu diesem Thema ein gemeinsames KTI-Projekt realisieren lässt.

Hier der Link zum Artikel über den Workshop: Artikel Workshop Internationale Beschaffung

Mittwoch, 17. Mai 2017

Internationale Beschaffung - Umfrage zeigt die Herausforderungen

International Sourcing hat eine hohe Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Industrieunternehmen. Eine Umfrage des Fachverbandes procure.ch, der Berner Fachhochschule und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur zeigt, worin die grössten Herausforderungen und Risiken bei der internationalen Beschaffung liegen.

Die teilnehmenden Unternehmen messen der internationalen Beschaffung eine grosse Bedeutung bei. Über die Hälfte der befragten Firmen haben angegeben, mehr als 40% der Beschaffungen im Ausland zu tätigen. Bei den Herkunftsländern wird Deutschland mit 86 Prozent am häufigsten genannt. Auf den beiden nächsten Plätzen folgen China und Italien. Von den zehn wichtigsten Beschaffungsmärkten liegen acht in Europa – Ausnahmen sind China und Nordamerika.

Der mit Abstand wichtigste Grund für die internationale Beschaffung sind die damit erzielten Kosteneinsparungen. Danach folgen Motive wie die Konzentration auf Kernkompetenzen, die fehlende Verfügbarkeit von Materialien in der Schweiz, der Zugriff auf neue Technologien, die Lokalisierung der Produkte, Produktivitätsverbesserungen und die Flexibilisierung des Kerngeschäftes. Der Zugriff auf qualifizierte Arbeitskräfte wurde nur von 7 Prozent der Unternehmen genannt. Es scheint, dass die meisten Firmen genügend ausgebildete Arbeitnehmer in der Schweiz finden können.

In Zukunft wird sich die Bedeutung des International Sourcing weiter erhöhen. Die Gründe dafür sehen die befragten Unternehmen vor allem in der Frankenstärke, in der Intensivierung des Kostendrucks in der Schweiz, in der technologischen Entwicklung der Beschaffungsmärkte, in Freihandelsabkommen und erhöhten Ansprüchen an die Lokalisierung von Produkten. 


Hier der Link auf den Artikel zur Umfrage: Artikel: Umfrage zur internationalen Beschaffung

Link auf die Einladung zu einem Workshop zum Thema "Internationale Beschaffung": Einladung Workshop

Link auf die Ergebnisse der Umfrage: Umfrageergebnisse




Freitag, 12. Mai 2017

Umfrage Weiterbildung "International Management"

Sehr geehrte Damen und Herren

 Im Rahmen der regelmässigen Verbesserung unserer Studienangebote führe ich eine Umfrage über das Thema «Internationales Know-how» durch.

Internationales Know-how ist ein wichtiger strategischer Faktor zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Seine Bedeutung wird durch die globale wirtschaftliche Entwicklung weiter zunehmen. Unsere grundlegende Frage ist: Wie wichtig ist internationales Know-how für den Erfolg Ihres Unternehmens?

Ich möchte Sie bitten, an meiner Befragung teilzunehmen. Ihre Teilnahme ist sehr wichtig für mich.  Unser Ziel ist es, unsere Studienangebote möglichst gut an Ihren Bedürfnissen auszurichten. Ihre Antworten unterstützen mich dabei!

Die Umfrage dauert nur ca. 5 Minuten und alle gesammelten Daten werden anonym verarbeitet. Die Ergebnisse der Umfrage lassen keine Rückschlüsse auf Ihre Person zu.

Bitte klicken Sie auf folgenden Link, um die Umfrage zu starten:

https://ww3.unipark.de/uc/BFH_Weiterbildung/

Wenn Sie wünschen, können Sie am Schluss Ihre Emailadresse angeben. Sie werden die Ergebnisse dieser Umfrage per Email erhalten.

Für Ihre Teilnahme danke ich Ihnen im Voraus ganz herzlich.

Mit freundlichen Grüssen


Paul Ammann




Montag, 3. April 2017

Exportrisiko-Monitor 2017

Die BFH hat zusammen mit Euler Hermes zum dritten Mal eine Umfrage bei Schweizer Unternehmen zu Risiken und Absicherungsmassnahmen im Exportgeschäft durchgeführt. Viele Schweizer Unternehmen erwirtschaften einen hohen Anteil ihres Umsatzes durch Export.
Angesichts der komplexen Risikolage im Exportgeschäft müssen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie mit den Risiken umgehen. Der Vergleich der Umfrageergebnisse von 2015, 2016 und 2017 zeigt auf, wie sich die Risiken entwickeln und wie die Schweizer Exportindustrie darauf reagiert.

Drei Fragen stehen bei der Umfrage im Zentrum:       

  • Von welchen Risiken sind die Schweizer Unternehmen im Exportgeschäft betroffen?
  • Welche Absicherungsmassnahmen setzen sie dagegen ein?       
  • Wie schätzen sie die Entwicklung der Risiken ein?  
Bei der Umfrage wurden alle Exportrisiken und die eingesetzten Absicherungsmassnahmen analysiert. Im Fokus stand nicht wie üblich nur das Währungsrisiko. Ziel dieser jährlichen Studie ist, exportierenden Unternehmen eine Vergleichsplattform zu liefern, sie bei der Absicherung der Risiken zu unterstützen und allfällige Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Abgefragt wurden alle mit dem Export zusammenhängenden Risiken: Währungs-, Delkredere- und Sicherheitsrisiken, konjunkturelle, politische und interkulturelle Risiken sowie die Risiken ungenügender Rechtssicherheit. Der Vergleich der Umfrageergebnisse von diesem und den letzten zwei Jahren zeigt die Entwicklungen der Risiken im Export auf und wie die Schweizer Exportindustrie darauf reagiert.


Sonntag, 22. Januar 2017

Fit2Procure im Magazin des procure.ch Verbandes

Die App «Fit2Procure» stellt Fragen zur Attraktivität ausländischer Beschaffungsmärkte und zur Bereitschaft eines Unternehmens für die internationale Beschaffung. Aufgrund der Antworten der Anwender stellt die App mehrere Resultate zur Verfügung, darunter die SWOT, die Positionierung in der Attraktivitäts-/Fähigkeitsmatrix und ein Ranking potentieller Lieferanten.

Link auf Artikel

Dienstag, 10. Januar 2017

Exportrisikomonitor 2017

Gerade für exportierende Unternehmen stellen sich im Jahr 2017 viele Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung. Die BFH führt zusammen mit Euler Hermes zum dritten Mal eine Umfrage zu den Risiken im Export durch. Welche Risiken haben zugenommen, welche abgenommen? Wie geht die Exportindustrie mit der geänderten Risikolage um. Welche Erwartungen hat sie fürs 2017? Besten Dank für Ihre Teilnahme an der Umfrage über den Link unten.

Link zur Umfrage

Freitag, 18. November 2016

Veranstaltung an der Mastermesse

An der Mastermesse in Oerlikon werden wir das Executive MBA in International Management vorstellen. Die Präsentation findet statt am:

Datum: Donnerstag, 24. November

Zeit: 16:00 - 16:30

Ort: Anfahrt Master Messe

Dienstag, 15. November 2016

Doing Business in China - Präsentation in Thun am 16. November

China verzeichnete in den letzten 20 Jahren eine atemberaubende Entwicklung und viele Schweizer Unternehmen haben davon profitiert. Das Wirtschaftswachstum ist aber im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Wert seit 25 Jahren gefallen. Im ersten Teil des Referats wird der chinesische Markt mit seinen aktuellen Chancen und Risiken vorgestellt. Der zweite Teil des Referats konzentriert sich auf kulturelle Unterschiede zwischen der Schweiz und China und wie sich diese auf das Geschäftsleben auswirken.


Link auf die Präsentation

Donnerstag, 10. November 2016

Internationale Marktstudien im Executive MBA

Damit Unternehmen in der Schweiz weiterhin an der Weltspitze mithalten können, braucht es Managerinnen und Manager mit internationalem Know-how. Als praxisbezogene Manager-Schmiede ist das Executive MBA in International Management die optimale Vorbereitung für eine internationale Karriere. Acht Gründe sprechen für dieses Studium.

1.      Fundiertes, aktuelles Wissen

2.      Sehr gutes Feedback der Absolventen und Absolventinnen

3.      Hoher Praxisbezug

4.      Internationale Marktstudie für das eigene Unternehmen

5.      Intensive Betreuung durch die Dozierenden

6.      Studienreisen in vier Länder/Regionen

7.      Starke Gewichtung der interkulturellen Fähigkeiten

8.      Innovative Vermittlung der Inhalte

Artikel zum Exportrisiko-Monitor in der Zeitschrift Spirit BFH/Oktober 2016

Brexit, hoher Schweizer Franken, abnehmendes Wachstum in vielen Zielländern: Das Exportrisiko steigt. Viele Schweizer Unternehmen erwirtschaften einen hohen Anteil ihres Umsatzes durch Exporte. Um die Unternehmen beim Umgang mit den Risiken im Export zu unterstützen, führt die Weiterbildung der Berner Fachhochschule zusammen mit der Kreditversicherungsunternehmung Euler-Hermes jährlich eine Umfrage durch. Die Resultate werden in diesem Artikel vorgestellt.

Freitag, 2. September 2016

Have the BRICS hit a wall?

Nach mehreren Jahren mit wachsendem Wirtschaftswachstum sind mehrere der BRICS Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) zur Zeit in einer Phase des abnehmenden Wachstums. Russland und Brasilien befinden sich sogar in einer Rezession. Wie geht es weiter in den Schwellenländern. Hier meine Präsentation an einer medtech Veranstaltung vom September 2016 in Aarau.


Presentation

Sonntag, 7. August 2016

Swiss MedTech Corporations: Winning in Emerging Markets - 1st of Sept. Aarau 2016

Join us for a seminar focusing on globalization strategies for MedTech corporations!

When entering new markets, MedTech companies are faced with many hurdles and require the agility, responsiveness and skills to manage them properly. New approaches relying on flexibility, speed and unconventional thinking are needed when responding to new challenges such as slowing growth, increasing competition and significant operational complexity.  

Approaching new markets is both an exciting and challenging endeavor. Too often however, companies excitedly enter new markets simply because they are growing rapidly or because the incumbents appear profitable. Caught up in this spirit of excitement, companies face difficulties to manage across highly divergent and fast-moving markets as this requires focus on execution and operational excellence. Companies must develop highly flexible business models that enable them to respond to new opportunities and threats. Such factors should be carefully considered before a sound entry strategy is developed.



In view of the current global economic situation and the results of a recent survey on export activities conducted among selected Swiss MedTech Corporations, Medical Cluster and marcs group AG are happy to host a pilot-event establishing a future platform addressing issues related to going global. 

Link to program

International Business Development & Sourcing (CAS IBD)

Das internationale Geschäft ist das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Die steigende Dynamik der Globalisierung verbunden mit einer volatilen Entwicklung in den Schwellenländern wie China und Brasilien prägen das Geschäftsleben. Herausforderungen wie die Frankenstärke und die hohen Kosten in der Schweiz zwingen Unternehmen dazu, die internationalen Aktivitäten grundsätzlich zu überdenken. Dieses CAS vermittelt Ihnen die nötigen Handlungskompetenzen und Wissensgrundlagen, um erfolgreich die steigenden Herausforderungen im internationalen Geschäft zu meistern. Schwerpunktthemen sind die internationale Marktbearbeitung und die Beschaffung im Ausland. Eine Studienreise nach China ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums.




Freitag, 6. Mai 2016

Tagung zu Risiken im Export am 16. Juni in Solothurn

Welche Instrumente stehen KMU zur Verfügung, um das Exportrisiko unter Kontrolle zu haben?

Das Exportrisiko verändert sich: Es ist heute gleichzeitig komplexer, unbeständiger und globaler. Viele Schweizer Unternehmen erwirtschaften einen hohen Anteil ihres Umsatzes durch Export. Angesichts der komplexen Risikolage im Exportgeschäft müssen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie damit umgehen und welche Verbesserungspotentiale bestehen.

Die Berner Fachhochschule BFH führt zusammen mit Euler Hermes zu diesem Thema eine jährliche Umfrage bei Schweizer Exportunternehmen durch. Die Ergebnisse der Studie sowie der Einsatz zentraler Absicherungsmassnahmen werden vorgestellt.

Link auf die Ausschreibung

Local focus, global minds - neuer Video zum internationalen Management der BFH

Jacqueline Ducret und Paul Ammann (Executive MBA in International Management, BFH-TI) berichten über die Studienreisen nach China, die den Studierenden der EMBA Studienprogramme angeboten werden. Wer mit seiner Firma international tätig ist, muss die kulturellen Hintergründe kennen, die wichtigen Rahmenbedingungen in den Ländern seiner Geschäftspartner und die Art, wie persönliche Netzwerke funktionieren. International agil zu sein, ist ein wichtiges Ziel für Absolvierende von EMBA-Studiengängen. Während den Studienreisen bekommen die Teilnehmenden hautnah Einblick in Unternehmen und Hochschulen in China und kehren voller Enthusiasmus zurück. 


Sonntag, 10. April 2016

Exportrisiko-Monitor 2016

Exportrisiko-Monitor veröffentlicht
 
Nach 2015 befragten die Berner Fachhochschule und Euler Hermes im 2016 erneut über 300 exportorientierte Schweizer Unternehmen nach ihren Exportrisiken. Im Rahmen dieser Umfrage haben die Firmen offen gelegt mit welchen Absicherungsmassnahmen sie den aktuellen und künftig erwarteten Exportrisiken begegnen. Im Vorjahresvergleich haben sich viele Erwartungen bestätigt, wie etwa Exporteinbussen durch den starken Schweizer Franken. Andere Tendenzen haben sich während der letzten zwölf Monate verändert und die Unternehmen müssen sich auf das aktuelle Umfeld neu einstellen.
 
Alle Resultate finden Sie unter Exportrisiko-Monitor 2016
 
Innovativer und globaler – Schweizer wollen mit diesem Erfolgsrezept künftig punkten
„2015 war geprägt von Währungsturbulenzen und damit verbundenen Exporteinbussen von 5,5 Milliarden Franken“, sagt Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. „2016 können Schweizer Exportunternehmen zumindest die Hälfte wieder aufholen, denn wir erwarten zusätzliche Exportgewinne in Höhe von 2,5 Milliarden Franken. Das Erfolgsrezept für die Zukunft sehen viele Schweizer Exportunternehmen in Innovationen. Sie wollen sich künftig noch stärker diversifizieren, sowohl bei neuen Produkten als auch bei den Absatzmärkten und ihre Präsenz in wichtigen Exportländern ausbauen. Vielerorts steigen die Exportrisiken derzeit allerdings an, mit sinkender Zahlungsmoral, steigenden Zahlungsausfällen und Insolvenzen, zum Beispiel in Südostasien, den USA oder auch den Golfstaaten. Absicherungsmassnahmen stehen deshalb auch bei den Exporteuren im Fokus – dabei fällt auf, dass Schweizer Unternehmen vor allem auf Vorauszahlung oder Anzahlung sowie auf Garantien und Kreditversicherungen setzen.“

Risikoerwartung verschiebt sich: Politische und konjunkturelle Risiken vs. Währungsrisiko
Über ein Drittel der Schweizer Exportfirmen gehen davon aus, dass künftig konjunkturelle und politische Risiken zunehmen werden und das Währungsrisiko stabil bleiben wird. „In den nächsten 12 Monaten erwarten die Schweizer Exportunternehmen vor allem eine Zunahme der politischen und der konjunkturellen Risiken“, erläutert Dr. Paul Ammann, Leiter Executive MBA der Berner Fachhochschule. „Im vergangenen Jahr war es genau umgekehrt: Nur 22% der befragten Unternehmen erwarten ein höheres Wechselkursrisiko gegenüber 69% im 2015. Insgesamt bleibt das Währungsrisiko jedoch der Risiko-Spitzenreiter. 96% der Unternehmen leiden immer noch stark und mittel unter dem starken Schweizer Franken und geben an, deshalb Aufträge im Ausland verloren zu haben.

Montag, 29. Februar 2016

Exportgeschäfte in Gefahr: Schweizer Unternehmen befürchten negative Folgen bei Annahme der Durchsetzungsinitiative

Eine Umfrage bei rund 250 exportierenden Schweizer Unternehmen, durchgeführt von der Berner Fachhochschule und Euler Hermes

Am 28. Februar 2016 stimmt das Schweizer Volk über die eidgenössische Volksinitiative «Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)» ab.

Euler Hermes und die Berner Fachhochschule haben bei rund 250 exportierenden Schweizer Firmen nachgefragt, welche Auswirkungen eine Annahme der Durchsetzunginitiative auf ihre Geschäfte hat. 66% der befragten Schweizer Exportunternehmen gehen von einem erhöhten Risiko für ihre Exportgeschäfte aus, weil die bilateralen Verträge durch eine Annahme gefährdet werden. Dass die Durchsetzungsinitiative an sich bereits die bilateralen Verträge gefährdet, davon gehen 63% der befragten Firmen aus.

Link auf Medienmitteilung

Freitag, 19. Februar 2016

Fit2Procure - neue mobile App der BFH zur internationalen Beschaffung

Fit2Procure™ unterstützt Manager dabei, auf einfache Art und Weise die Attraktivität von  ausländischen Beschaffungsmärkten und die Fähigkeit ihres Unternehmens für die internationale Beschaffung zu analysieren. Die App unterstützt zusätzlich eine erste Einschätzung potentieller Lieferanten im Zielland.

Die App führt den Anwender durch eine Gruppe von Fragen in Bezug auf die Attraktivität eines Beschaffungsmarktes und durch eine zweite Gruppe von Fragen in Bezug auf die Fähigkeit, international zu beschaffen. Als Ergebnis liefert die App die Attraktivitäts- / Stärkenmatrix, eine SWOT sowie den Überblick über die Auswertung mit einem Vergleich von bis zu drei Personen. Im Weiteren resultiert aus einer zweiten Gruppe von Fragen das Ranking von potentiellen Lieferanten im Zielland.

Input in die App
• Gewichtung und Beantwortung von 29 Fragen zum Thema "Beschaffungsattraktivität" und "Eignung des Unternehmens für die internationale Beschaffung“
• Links auf Quellen, die das Beantworten der Fragen ermöglichen sind – wo immer möglich – in der App hinterlegt: Weltbank, Hofstede Datenbank, Doing-Business.org und weitere

Output der App
• Übersicht über die Antworten
• Vergleich der Antworten für bis zu drei Personen
• Attraktivitäts- / Stärkenmatrix in Bezug auf die internationale Beschaffung
• SWOT- Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken)
• Ranking von potentiellen Lieferanten im Zielland

Hauptvorteile von Fit2Procure™
• Einfach einsetzbar
• Standardisierte Fragen & Antworten
• Alle wichtigen Faktoren sind berücksichtigt
Unternehmensspezifische Fragen können hinzugefügt werden,
• Vergleich der Analyse von bis zu drei Personen möglich
• Unterstützt eine breit abgestützte Entscheidungsfindung für den Einstieg in die internationale Beschaffung

Dienstag, 19. Januar 2016

Umfrage zu Risiken im Exportgeschäft

Herzlich willkommen zur Umfrage der Berner Fachhochschule und Euler Hermes zu Risiken im Schweizer Exportgeschäft. Wir führen diese Umfrage jährlich durch und danken Ihnen für das allenfalls erneute Ausfüllen des Fragebogens. Der Vergleich zur Umfrage vom letztem Jahr wird aufzeigen, wie Schweizer Unternehmen auf die aktuelle Risikosituation reagieren.

Die Umfrage dauert nur ca. 15 Minuten und alle gesammelten Daten werden anonym verarbeitet. Die Ergebnisse der Umfrage lassen keine Rückschlüsse auf Ihre Person zu.

Als Dankeschön verlosen wir ein iPhone 6s* und 20 Handbücher zum Innovationsmanagement. Wir laden Sie zur Präsentation der Studienergebnisse ein und senden Ihnen die Ergebnisse der Studie.
Vielen Dank

Link auf Umfrage

Montag, 7. Dezember 2015

Exportindikator von S-GE und Credit Suisse

Nach dem Allzeittief im Vorquartal hat sich die Stimmung unter den exportorientierten Schweizer KMU etwas gebessert. Der Indikator der Exportperspektiven von Switzerland Global Enterprise (S-GE) ist knapp über die Wachstumsschwelle gestiegen. Die KMU geben in der Umfrage von S-GE an, vermehrt in neue, attraktive Exportmärkte vorstossen zu wollen. Das Credit Suisse Exportbarometer zeigt eine robuste Nachfrage aus dem Ausland. Die etwas weniger angespannte Wechselkurssituation dürfte dazu führen, dass Schweizer Unternehmen stärker von diesen Nachfrageimpulsen profitieren können als in den ersten drei Quartalen dieses Jahres.

Exportindikator Q4 2015

Montag, 26. Oktober 2015

PostFinance empfiehlt Fit2Globalize als Methode zur Prüfung eines internationalen Markteintrittes

Um Chancen und Risiken eines Markteintritts optimal zu prüfen, wurde am Managementzentrum der Berner Fachhochschule die Analysemethode Fit2Globalize entwickelt. Im gerade erschienen E-Book "Einstieg in den Aussenhandel" empfiehlt PostFinance den Einsatz von Fit2Globalize. Die App für iPhone und Android kann unter "Fit2Globalize" aus dem iTunes store und aus dem GooglePlay store heruntergeladen werden.


E Buch der Postfinance zum Aussenhandel


Fit2globalize - weitere Unterlagen

EMBA International Management arbeitet zusammen mit Fargate

Der internationale Markteintritt und der nachhaltige Geschäftsaufbau sind Leitthemen dieses Studiums. Partner der BFH ist neu die Fargate AG. Dieses Unternehmen verfügt mit 150 Agenten in über 50 Ländern über das grösste Schweizer Netzwerk von Exportvermittlungsagenten. Die Studierenden verfassen eine Markteintrittsstudie unter Einbezug dieser Exportagenten. Theorie und Fallstudie garantieren den praxisnahen Lernerfolg!


Fargate

Donnerstag, 24. September 2015

Steigende Risiken im Exportgeschäft – wie damit umgehen?

Das Exportrisiko verändert sich: Es ist heute gleichzeitig komplexer,  unbeständiger und globaler. Angesichts der komplexen Risikolage  müssen sich Schweizer Exportunternehmen mit der Frage auseinandersetzen, wie sie damit umgehen. Drei Fragen stehen dabei im  Zentrum: Von welchen Risiken sind die Unternehmen vor allem  betroffen? Welche Absicherungsmassnahmen setzen sie ein? Wie  schätzen sie die Entwicklung der Risiken ein? Eine Studie der BFH und von Euler Hermes gibt Auskunft darüber.

Artikel zum Thema in "Präsenz", Zeitschrift der BFH/WGS: Artikel S. 16 und 17

Donnerstag, 6. August 2015

Fallstudie "Internationaler Markteintritt" erscheint in Buch "Fallstudien zum Marketing"

Am Beispiel eines erfolgreichen Schweizer Export KMU wird in der Fallstudie aufgezeigt, welche Entscheide vor einem internationalen Markteintritt gefällt werden müssen. Die Studierenden werden damit befähigt, das im Studium theoretisch gelernte Wissen praktisch umzusetzen. 

Die Fallstudie erscheint im Buch "Fallstudien zum Marketing" im Kiehl Verlag

Link zum Buch

Freitag, 3. Juli 2015

Brown bag lunch - Consulting cluster

Der Brown Bag Lunch steht unter dem Titel «Risiken des Schweizer Exportgeschäfts». Das Exportrisiko verändert sich: Es ist heute gleichzeitig komplexer, unbeständiger und globaler. Viele Schweizer Unternehmen erwirtschaften einen hohen Anteil ihres Umsatzes durch Export. Angesichts der komplexen Risikolage im Exportgeschäft müssen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie damit umgehen und welche Verbesserungspotentiale
bestehen. Die Berner Fachhochschule (BFH) hat zusammen mit Euler Hermes zu diesem Thema eine Umfrage bei Schweizer Exportunternehmen durchgeführt – mit überraschenden Resultaten! Das Einführungsreferat wird Dr. Paul Ammann halten. Er leitet das Executive MBA in International Management der BFH und er ist Global Business Development Manager der ABB Power Products Division, Product Group Transformer Service.


Brown bag lunch - consulting cluster

Freitag, 19. Juni 2015

China - hard or soft landing?

Mittwoch, 22. April 2015

Exportrisiko-Monitor 2015 - 57 Medien berichten darüber!

Am 21. April haben die Pressekonferenz sowie die Kundenveranstaltung zu unserer Umfrage "Exportrisiko-Monitor 2015" stattgefunden.

Am 22. April haben unglaubliche 57 Medien einen Beitrag dazu veröffentlicht. Dieser Response ist für uns ein grosser Erfolg. Ein Auszug aus den Medien:

NZZ, Blick, Handelzeitung.ch, Bieler Tagblatt, Radio 24,  Bund, Le Temps, L’Agéfi, 24 heures, banque-finane.ch, bilan.ch , BlickpunktKMU.ch, cash.ch, finanzen.ch, Finanz und Wirtschaft Online, lematin.ch, letemps.ch, romandie.com, Tribune de Genève Online, und viele kleine Lokale Medien. Die Artikel sind teilweise sehr grosszügig abgebildet!

Hier der Link auf die Studienergebnisse: Exportrisiko_Monitor 2015 - Studienergebnisse

Freitag, 27. März 2015

Exportrisiko-Monitor 2015

Anfangs 2015 - kurz nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses - haben Euler Hermes und die Berner Fachhochschule eine Umfrage durchgeführt, um das Risikomanagement der Schweizer Exportindustrie zu untersuchen.
Es freut uns, Ihnen, unserem Netzwerk und den Teilnehmenden der Umfrage, die Ergebnisse der Studie "Exportrisiko-Monitor 2015" an einer Veranstaltung präsentieren zu können. Die Resultate der Umfrage bieten höchst spannende Einblicke in Schweizer Unternehmen und zeigen auf, wie diese mit der aktuellen Risikolage im Exportgeschäft umgehen.
Datum:
Dienstag, 21.4.2015
Ort: Berner Fachhochschule, Hallerstrasse 8, Bern | 3. Stock | Zi. 301
Programm:
17:30 Begrüssung
Präsentation der Studienergebnisse | Dr. Paul Ammann, Berner Fachhochschule
Einschätzungen und Empfehlungen | Ludovic Subran, Chefökonom Euler Hermes
ca. 18:30 Apéro
Diskutieren Sie Ihre Fragen zu Exportrisiken direkt mit den anwesenden Spezialisten.

Gerne weise ich darauf hin, das ebenfalls am Dienstag, 21. April 2015 um 10:00 eine Pressekonferenz im Kuppelraum am Falkenplatz stattfindet. Die Medienmitteilung sowie Website zu den Ergebnissen der Umfrage werden gleich nach der Pressekonferenz veröffentlicht.

Der Event zur Präsentation der Resultate ist hier aufgeschaltet.

Freitag, 13. März 2015

Steigende Risiken im Exportgeschäft - wie Unternehmen damit umgehen

Das Managementzentrum hat eine Umfrage bei Unternehmen zu den steigenden Risiken im Exportgeschäft durchgeführt. Die topaktuellen Resultate dazu, wie Unternehmen mit den Wechselkursunsicherheiten, den politischen Risiken z.B. in der Ukraine und den aktuellen konjunkturellen Risiken in den Emerging Markets umgehen, werden am 21. April in Bern vorgestellt.